Erkenntnisse seit meiner Diagnose der Brustkrebserkrankung

Seit meiner Brustkrebserkrankung ist mir sehr bewusst, dass wir meist in dem Glauben, noch ewig lange Zeit zu haben oft nicht im Augenblick – sondern mit dem Warten auf die großen, besonderen Dinge der Zukunft – leben. Und so die kleinen glücklichen Dinge in unserem Alltag verpassen, die eigentlich unser Leben ausmachen und wir umso mehr wertschätzen sollten; man weiß nie, wieviele davon noch kommen werden.
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Der Mensch ist in gewissen Situationen stärker als er denkt.

 

 Der Oberarzt hat mir aber gesagt, dass ich mit dieser Krankheit uralt werden kann. Ich glaube fest daran und lebe jetzt mein Leben. Ich genieße jeden Tag und mach einfach das was ich will.

 Ich finde es so toll, dass es Menschen, Freundinnen an meiner Seite sind, die dieselbe Einstellung zum Leben haben, wie ich. Ich habe jetzt viel mehr Zeit für die Dinge die mir Spaß machen. Ich habe auch eine sehr liebe Freundin und eine kleine Familie die zu mir halten. Ich habe nun viel mehr die kleinen Dinge zu schätzen gelernt. Jeder Tag zählt.


Antwort von der Freundin: Ich weiß liebe Andrea, unsere Situation verändert alles im Leben! Es hat schlechtes, aber auch gutes und ich denke, dass man jetzt einfach viel intensiver lebe als früher! Und das ist auch gut so und dass man ganz andere Dinge zu schätzen weiß.

 Die Freundschaft zu einer Freundin hat sich seit meiner Diagnose sehr gefestigt. Sie war mir an vielen Tagen, wo es mir überhaupt nicht gut ging eine treue Begleiterin. Es ist so schön, so eine gute Freundin zu haben auch in schweren Zeiten.


 Man sollte jeden Tag so leben, als wäre es der letzte. 

 Ich habe damit angefangen ein Tagebuch zu schreiben und ich merke das es mir gut tut. 

Alle Wege führen zum Ziel. Ich versuche  meinen eigenen Weg zu finden.

In einer überbevölkerten Welt wird es immer schwerer werden, den einzelnen noch zu sehen und wertzuschätzen. Immer mehr werden wir als Menschenblöcke gesehen, hochgerechnet, eingesetzt, ausgenutzt, übersehen -alles im Kollektiv. Uns auf den einzelnen zu konzentrieren ist die Art, dagegen anzugehen. Zu lieben heißt, dem anderen zu einem Sinn für das eigene Leben zu verhelfen.

Der Krebs bewirkt, dass ich jetzt in meinen Leben etwas zu ändern, was mich  belastet.

 Meine Arbeit war vor meiner Krankheit einmal das Wichtigste in meinen Leben . Aber nun sind mir das Leben, meine Familie, Freunde, Gesundheit und all die vielen anderen Dinge viel wichtiger. Auch wenn ich jetzt erheblich weniger Geld zur Verfügung habe, ist meine Lebensqualität gestiegen.

Alle Wege führen zum Ziel - Finden Sie Ihren eigenen Weg.: Ich versuche meinen Weg zu finden und ihn dann auch zu gehen.

Nein sagen lernen.

Bleib positiv - auch in furchtbar negativen Momenten.

Der Tod ist ein Thema, dass man gern verdrängt. Ja ich genieße mein Leben, auch den Glamour all das, aber materielle Dinge würde ich nie als vergleichbaren Luxus bezeichnen.

Ich muß mir nichtmehr jeden Wunsch erfüllen. 

Bewegung tut mir gut. 

Wirklich wichtig im Leben ist die Familie und sehr gute Freunde.

Ich lebe jetzt mein neues Leben. Ein Leben, das noch immer volle Pulle gelebt wird. Aber ein Leben in dem das Glas halb voll und nicht halb leer ist.

Ich habe mich so sehr über die lieben Botschaften gefreut, die ich in dieser schweren Zeit vor und nach der OP und auch jetzt von anderen Menschen erfahren habe. 

Mit einem Male zeigt uns die Krebsdiagnose, wie sehr das Leben uns eigentlich nur geschenkt ist.

Loslassen lernen.


Ich will damit zeigen, dass man mit so einem tiefen Einschnitt ins Leben trotzdem gut weiterleben kann.

 Alles, was Ihr tut, egal, was es ist, solltet Ihr positiv angehen, mit Begeisterung und guter Energie. Viele Menschen blockieren sich da leider selbst, sie jammern und kommen deshalb nicht voran. Freut Euch, auf alles, was Ihr tut, kostet das Leben aus, dann findet Ihr Euch leichter zurecht und habt auch mehr Spaß an allem! ...



 

 

 

 

 


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