Freitag, den 23.01.2014

Mein Leben mit Brustkrebs
Blick beim morgendlichen Walken zwischen Wustrau und Altfriesack

Gerade eben bin ich vom Walken mit einer guten Freundin wieder zurück gekommen. Dann habe ich mir schön Frühstück gegönnt: Müsli und einen schönen Kaffee aufgesetzt. Jetzt mache ich es mir gemütlich und schreibe an meinen Blog weiter.
Gestern Nachmittag bin ich noch in der Onkologie gewesen. Ich benötigte für meine Krankenkasse noch einen Stempel für meine Fahrtkosten.Ich finde es immer ziemlich kompliziert mit den ganzen Papierkrieg.  Die Schwestern in der Onkologie sind immer sehr freundlich zu mir und füllten mir den Schein aus. Der Arzt war leider gerade nicht vor Ort. Aber die Schwestern kümmern sich darum, daß die Unterschrift auf die Bescheinigung kommt. Es geht ja nichts automatisch. Um alles muß man sich selber kümmern. Wer sich nicht um die Fahrtkosten kümmert, bekommt dann natürlich auch nichts ersetzt.
Ich würde es für uns Patienten besser finden, wenn man sich um solche bürokratischen Dinge nicht kümmern müsste.



Ich lebe mein neues Leben. Ein Leben, das von mir noch immer volle Pulle gelebt wird. Aber ein Leben, in dem das Glas halb voll und nicht halb leer ist.

Was macht mir Mut, wenn ich in einer schwierigen Lebenssituation stecke? Was macht mir Mut, wenn ich dem Arzt gegenübersitze, von dem ich Diagnose Krebs erfahren musste? Ich glaube es sind solche Geschichten und Erzählungen von anderen Krebskranken, die den Kampf gegen den Krebs aufgenommen haben und eine positive Lebenseinstellung haben, die mir Mut machen. 

Die Diagnose Krebs hat tiefe Spuren in meiner Seele hinterlassen. Es ist immer wieder ein Auf und Ab der Gefühle.



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