Freitag, den 08.05.2015, Sport, Gespräche und Briefe

Mein Leben mit Brustkrebs
Ich bin heute wieder beim Sport gewesen. Heute habe ich mal etwas Gruppensport mitgemacht auf Gymnastikbällen mit kleinen Hanteln. Es hat mir riesigen Spaß gemacht. Wir waren heute eine ganz kleine Gruppe von 4 Mann. Hinterher haben wir uns dann noch mal zusammen gesetzt und etwas geplaudert. Jeder hat etwas von sich erzählt. Jeder Krebskranke hat sein eigenes Schicksal. Aber es tut richtig gut, sich wemit anderen Kranken auszutauschen. Diese Gespräche sind ziemlich gut und wichtig für mich geworden. Es gibt soviele verschiedene Arten von Krebs. Aber wenn man sich mit anderen austauscht, macht es mich irgendwie freier und man steht mit seiner Krankheit nicht so alleine da.

ein Brief an Dich: "Liebe Zeichnerin"

Veröffentlicht von am in Tabu
Der "innere Orkan" welchen Dein Schreiben in mir - kurzfristig - auslöste, ist verstummt.
Was sage ich Dir nun? Wo beginne ich? Bei Deinerm Karzinom? Bei Deinem Bruder? Soviel - zu aller Anfang: es ist etwas "Großes", dass Du für Deinen Bruder "da" bist.
Wenn er sich "wieder spaltet" - so ist diese Phase wohl sehr schwer für Dich hinzunehmen, zu ertragen und wohl auch schwer zu verarbeiten.
Ich will nun meine Worte "bedacht" wählen. Denn, auf einer anderen Ebene würde ich Dir vieles mitteilen wollen.
Doch, es ist Dein Weg .... Und. Wiederum sage und meine ich es auch so: "wir" sind da!
"Früher" - übrigens auch heute noch - kommunizier(t)en Menschen "telepathisch". In Australien findet man bekanntermaßen solche Menschen. Heute noch. Aber, auch andernorts..... Auch heute! Kennst Du das Geschehnis? Du denkst an jemand - und dieser kontaktiert Dich? Oder vice versa. Telefonisch oder auf einem anderen Weg. Dies geschieht in einem kurzen Zeitraum. Still ahnt man von dieser "Magie der Verbundenheit." Es sind "Aufflackerer" unserer "alten Fähigkeiten". Heute haben wir das Medium Internet. So. In jenem Fall. Dem unsrigen. Nützen wir dies nun. Auf jener "Kommunikationsebene können wir uns, unsere Loyalität füreinander gegenseitig versichern. Jene, auch tatsächlich "ins Leben zu rufen" ist nochmals ein weiterer Schritt. Einige würden diesen gehen. Dessen bin ich mir sicher. Wo fangen "wir" - jetzt - an?
Scheint dort, wo Du wohnst / lebst auch die Sonne? Bei uns schon! Wolkenloser, sattblauer Himmel - überall, da oben. Eine hohe weiße Schneedecke funkelt (himmlisch *) und steht der "blauen Schönheit Himmel" in nichts nach. (*himmlisch: tja, die Beiden "ergänzen" sich - es sind die Sonnenstrahlen, welche die Schneekristalle funkeln lassen). Erste Vogelgesänge sind zu hören. Die Sonnenstrahlen wärmen bereits und "die Luft" flüstert: "der Frühling ist da".
Geh "raus" - es genügt, wenn es vor die Tür ist, oder wenn Du Dich schwach fühlst - öffne das Fenster. Schließ die Augen - und "verlier" Dich - im Fühlen der warmen Sonnenstrahlen, im Riechen.... wie riecht es denn bei Euch? Nach Schnee? Nach feuchter Erde? ... Und lausche, was "das Leben da draußen" Dir erzählt.
Schick Deinen Geist mal kurz (er plappert ja fast unaufhörlich) in die "Pause". Nur einen "Augenblick"...
Sich aufzumachen, um "etwas zu ergründen - zu entdecken" - kann verwirrend sein. Es braucht Zeit.
Die passenden "Schuh" und welchen "Wanderstock" Du wählst - ist Deine Entscheidung. Auswahl ist vorhanden. Du wirst noch vor vielen Möglichkeiten stehen. Und, so manche ausprobieren. Keine falsche Entscheidung - ist "falsch"! Es ist ein Teil Deines "Lebenspuzzles".
Ich überlege.... Empfehlen würde ich Dir das Buch: "Jetzt - die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle. Für den "Anfang"... Magst Du Khalil Gibran? Ich denke, ich sollte "etwas" von ihm zitieren. Als Labsal, sozusagen.
Was noch? Was würdest Du von einer Familienaufstellung (bitte geführt von einem "Profi") halten? Dein Bruder und Du- und Eure "Ahnen" sind miteinander (in 1ter Instanz) verbunden. Desweiteren sind wir es alle. Doch, sei nicht ängstlich!
Du bist auf der Wanderschaft... und wir winken Dir zu. Freundlich! Und nehmen Dich auf.... wenn Du mal nicht weiterkannst...
Durch dieses Leben zu gehen, geboren zu werden, zu "sein" und zu sterben... darf jeder von uns für sich. Umgeben von allem und somit stets "all-eins".
Khalilg Gibran: "Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie.....
PS: ich werde Helfer "holen".


Ja liebe Andrea.

Wenn man mir einer positiven Art durchs Leben geht, dann ist man froh, zufrieden uns glücklich ....
und das spüre ich bei dir, dass bist du ..... :):):) Kommentar von Leopold

Auch tausche ich mich gerne in der Internetplattform fisch + fleisch aus. Ich habe dort schon viele nützliches Tipps und Ratschläge gefunden. Es bereichert mein Leben und regt mich aber auch zum Denken an. Ich merke dadurch aber auch, dass ich nicht allein auf der Welt bin und es sehr viele andere Menschen mit ähnlichen Schicksalen auf der Welt gibt. Irgendwie sind wir alle miteinander verbunden.